Ein Zeitzeuge erzählt

Deutsch-deutsche Geschichte mit amerikanischem Zeitzeugen

Am 28. Juni war John Workman erneut Gast im Geschichtsunterricht. Dieses Mal kam er in die Klasse 10.4.

Als US-Soldat war er in den siebziger Jahren unweit von Lenzen stationiert. Eines Nachts wurden er und seine Kameraden plötzlich von zwei  NVA-Soldaten überrascht, die über die Elbe geflohen waren. Nach der Wende interessierte sich John Workman für ihr Schicksal. Also begann er in örtlichen Printmedien und auch in der Stasi- Unterlagenbehörde zu recherchieren. Besonders bewegt hatte ihn das Schicksal des dritten Grenzpostens, der nicht mit den beiden fliehen wollte und in der DDR blieb.

Workman berichtete aber auch von seinem heutigen Leben in Gartow, wie er die Wende erlebte, vom Sport in Ost und West und seiner Arbeit mit Flüchtlingen. Dabei wechselte er spontan von einer Sprache in die andere, was die Stunde zusätzlich bereicherte.

Die SchülerInnen erlebten wiederum einen humorvollen Zeitzeugen, der mit viel Freude ihre Fragen beantwortete und es verstand, alle zu begeistern.