Babybedenkzeit

Teenie-Eltern für vier Tage

Im Zeitraum vom 20. Februar bis zum 10. März fand an unserer Schule für die neunten Klassen das Projekt „Babybedenkzeit“ in drei verschiedenen Durchgängen statt.

Es nahmen fast 30 Schülerinnen und Schüler für je vier Tage daran teil.

Auch wir waren beim Babyprojekt mit dabei und haben viele Erfahrungen mit den Babysimulatoren gesammelt. Zuerst hatten wir eine kurze Einführungsveranstaltung, bei der die Geburtsurkunden ausgefüllt wurden und wir uns einen Namen für unser Baby überlegen durften. Als wir dann zu Hause waren, mussten wir unser Baby füttern, Bäuerchen machen lassen, ihm die Windeln wechseln oder es auch einfach nur auf den Arm nehmen und wiegen. Obwohl jedes Kind auch seine quengeligen Phasen hatte und uns damit unruhige Nächte bescherte, war die Zeit nicht ganz so anstrengend wie wir erwartet hatten. Wir merkten aber auch, dass sich unser Körper darauf einstellte, sodass wir sofort aufwachten, wenn unsere Babys in der Nacht schrien.

Am Tag verbrachten wir gerne sehr viel Zeit mit ihnen. Wir zogen den Kleinen unsere alte Babykleidung, die wir vom Dachboden holten an und machten viele Erinnerungsfotos.

Jeden Abend rief uns auch die Leiterin des Projekts Frau Milkau an und gab uns die Chance, aufgetretene Fragen zu klären. Außerdem half sie uns, wenn nötig, bei Problemen.

Uns hat das Babyprojekt großen Spaß bereitet, sodass wir unsere Babys am letzten Tag eigentlich gar nicht abgeben wollten. Trotzdem wissen wir natürlich, dass es noch etwas vollkommen anderes wäre, wirklich ein Kind großzuziehen und die Zeit dafür noch lange nicht gekommen ist.

Jasmina Mayer & Jenny Zepke
Presseclub des Goethe-Gymnasium Ludwigslust