Landesmathematikolympiade

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Helden der Mathematik

Am Freitag und Sonnabend, 26. und 27.2.2010, nahmen vier Schüler unserer Schule an der Landesmathematikolympiade in Schwerin teil. Sie nahmen es freiwillig auf sich, jeweils vier Stunden lang, an komplizierten Aufgaben zu tüfteln, und verdienen schon dafür größten Respekt. Sie haben sich dafür durch eine erfolgreiche Teilnahme an der ersten und zweiten Runde zu Hause bzw. in der Schule qualifiziert.

Auch in Schwerin haben Maximilian Fischer, Peer-Matthis Hagen, Martin Jann und Fiete Schleusner ihr Talent und ihre mathematischen Fähigkeiten unter Beweis gestellt, unsere Schule würdig vertreten und die in der Bestenförderung tätigen Lehrer für die gemeinsame Arbeit belohnt – dafür vielen Dank.

Die beste Leistung hat dabei Peer-Matthis vollbracht. Er hat in der Klassenstufe 8 den zweiten Platz, mit nur einem Punkt weniger als der Sieger, belegt und eine sehr gute Gesamtpunktzahl erreicht, die mit einem dritten Preis - verbunden mit einem Sachpreis - belohnt wurde.

Maximilian und Martin haben ebenfalls sehr gute Punktzahlen erreicht, aber die Plätze für Preise leider verpasst.

Am schwersten hatte es wohl Fiete, der in der „Königsklasse“ für die Klassenstufen 11-12 sehr schwere Aufgaben zu lösen hatte. Hier wurden von allen Teilnehmern nur recht geringe Punktzahlen erreicht und deshalb nur zwei dritte Preise vergeben, die er leider auch nicht erreichen konnte.

Zu den tollen Lösungen und den erreichten Punkten gratulieren wir den vier Teilnehmern herzlich.

Von diesen Erfolgen angespornt, hoffen wir auf eure rege Teilnahme an der 50. Mathematik-Olympiade im nächsten Jahr. Wir werden euch gerne wieder dabei unterstützen.

Eure Mathe-Lehrer

 

Eindrücke von Martin Jann (Teilnehmer der 3. Runde der Matheolympiade aus der Klasse 10.3):

Im Unterschied zur ersten und zweiten Runde der Matheolympiade hat man bei der dritten Runde in Schwerin nicht nur einen Tag, sondern zwei Tage mächtig zu arbeiten. Da der erste Tag an einem Freitag lag, hatte ich genau wie Peer, Fiete und Maximilian erst noch vier Stunden Unterricht, um 11 Uhr fuhren wir los. Als wir ankamen gab es zuerst ein Mittagessen und danach eine Eröffnungsveranstaltung, wo auch eine Band spielte. Doch das alles um mich herum nahm ich gar nicht richtig wahr, weil ich total aufgeregt war. Die Spannung löste sich erst, als ich die Aufgaben in der Hand hielt. Die Tatsache, dass man für die drei Aufgaben vier Stunden zur Verfügung hat, sagt alles über den Schwierigkeitsgrad der Aufgaben aus. Ich brauchte die vier Stunden auch. Der zweite Tag verlief ähnlich, nur dass es schon um 8 Uhr losging. An diesem Tag waren drei weitere schwere Aufgaben zu lösen.

Aber alles in Allem hat es sich gelohnt, ich habe zwar keinen Preis bekommen, das Wichtige dabei war mir die Herausforderung.

Für mich war das schon die dritte Matheolympiade und es macht mir immer noch Spaß.

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